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31.08.2011
Ausgangspunkt: Die Logib-D Beratung
Einen elementaren Baustein des Projekts Logib-D bildet die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Beratungsleistung zu Logib-D. Interessierte Unternehmen können sich laufend bewerben und sind nicht an die vorherige Nutzung der Analysesoftware gebunden.
Im Rahmen dieser kostenlosen Beratung führen professionelle Unternehmensberater nicht nur eine deutlich umfassendere Analyse auf Basis von Logib-D durch, sondern erarbeiten auch zusammen mit den Unternehmen konkrete individuelle Handlungsoptionen, mit welchen Maßnahmen eine mögliche Entgeltlücke in ihrem Hause verringert werden kann. Zudem lassen sich Möglichkeiten zur öffentlichkeitswirksamen Vermarktung von Logib-D diskutieren.
Erstmalige Verleihung des Labels „Logib-D – geprüft“
Am 31. August 2011 hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium Dr. Hermann Kues erstmals das Logib-D Label „Logib-D geprüft“ verliehen. Das Label erhalten Unternehmen, die die Beratung zu Logib-D erfolgreich abgeschlossen haben. Diese Unternehmen setzen ein klares Bekenntnis für Transparenz und streben Maßnahmen zur Entgeltgleichheit an. Damit können sie zukünftig ihre Chancen im Wettbewerb um qualifizierte Fach- und Führungskräfte steigern.
Unternehmen und Politik an einem Tisch: Der Logib-D Erfahrungszirkel
Im Rahmen des Logib-D Erfahrungszirkels trafen sich im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bereits mit dem Logib-D Label ausgezeichnete Unternehmen, Unternehmen im Beratungsprozess, Vertreter des Bundesfamilienministeriums und beteiligte Projektpartner. In der Veranstaltung konnten die Unternehmen ihre Erfahrungen und Meinungen untereinander wie auch mit den übrigen Teilnehmern austauschen sowie vielfältige Fragen zu den Themen Entgelt- und Chancengleichheit diskutieren.
Zur Pressemitteilung des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Vereinte Nationen blicken auf Logib-D
In New York findet ab dem 22. Februar 2011 die 55. Sitzung der Frauenrechtskommission der (UNO) statt. Hierbei beraten hochrangige Regierungsdelegationen aus rund 200 Staaten über die nachhaltige Fortentwicklung der Strategien zur weltweiten Durchsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern:
- Logib-D wird dabei vor einem internationalen Publikum präsentiert.
- Deutschland lädt im Rahmen der Frauenrechtskommission am 25. Februar 2011 gemeinsam mit der Schweiz und Österreich hierzu zu einem Side-Event ein.
- Unter dem Titel “Effektive Instrumente zur Verringerung des Gender pay gaps in den Unternehmen“ wird die Ausgangsfassung des Selbsttestinstruments aus der Schweiz (Logib-CH) und dessen inhaltliche Weiterentwicklung aus Deutschland (Logib-D) ebenso vorgestellt wie die neue Transparenz-Strategie in Österreich.
Mehr Informationen zur 55. Sitzung der Frauenrechtskommission finden Sie hier.
Europäische Kommission empfiehlt Logib-D
Logib-D stößt auch in Europa und insbesondere bei der EU-Kommission auf großes Interesse.
- EU-Kommissarin Viviane Reding empfiehlt Logib-D zur Umsetzung der Europäischen Gleichstellungsstrategie 2010-2015 als Projekt, das möglichst viele EU-Mitgliedsländer einführen sollten.
- Auch auf den Internetseiten der EU-Kommission wird auf Logib-D verwiesen, um detaillierte Analysen der Vergütungsstruktur vornehmen und im Hinblick auf die Entgeltungleichheit im Unternehmen mögliche Ursachenfaktoren erforschen zu können.
Mehr Informationen hierzu finden Sie hier.
Ferner plant die EU-Kommission für November 2011 einen Best-Practice-Austausch der europäischen Mitgliedsländer zu Logib-D. Die Rückmeldungen zu Logib-D auf der 55. Sitzung der internationalen Frauenrechtskommission in New York vom Februar 2011 werden hierbei helfen, beim europäischen Austausch weitere Unternehmen in Mitgliedsländern für das Logib-D Instrument zu gewinnen.

